Sirje Viise

70|80|80 : VINKO GLOBOKAR 720 960 PHØNIX16

70|80|80 : VINKO GLOBOKAR

7 0 | 8 0 | 8 0 : V I N K O   G L O B O K A R

70 – 80 – 80 : Drei Jubiläen, drei Konzerte, drei Blicke auf Berlin und Europa
vier Ensembles ehren Vinko Globokar zum 80. mit Werken aus 50 Jahren

Sa., 21.06.2015, 16.30h, with Ensemble UnitedBerlin, Villa Elizabeth, Berlin

Vinko Globokar [SI] (*1938) – Airs de Voyages vers l’Interieur
Vinko Globokar [SI] (*1938) – Jenseits der Sicherheit (solist: Sirje Aleksandra Viise)

Airs de voyages vers l’intérieur (1972) / Atemstudie (1972) / Avgustin, dober je vin (2002) / Discours VIII (1989) /Dvojnost (1963) DEA / Jenseits der Sicherheit (1981) / Kaleidoskop im Nebel (2013) DEA / La Prison (2002) / Monotonique (1964) DEA / Osebno (1963) DEA / Polytonique (1964) DEA / Vendre le vent (1973) DEA

Slowind
Bigband Polytonique; Simon Harrer, Leitung
Solistenensemble PHØNIX16; Timo Kreuser, Einstudierung
ensemble unitedberlin; Vinko Globokar und Catherine Larsen-Maguire, Leitung

 

Spieglein, Spieglein an der Wand… 1024 640 PHØNIX16

Spieglein, Spieglein an der Wand…

ensemble unitedberlin
ENSEMBLE IN RESIDENCE IM KONZERTHAUS BERLIN

Sirje Aleksandra Viise (Solistenensemble PHØNIX16)
modern art ensemble
ensemble unitedberlin
Renato Rivolta, Leitung

12. Mai 2014, 20.00 Uhr – Konzerthaus Berlin
Spieglein, Spieglein an der Wand, … ?
Von Verwandlung und Doppelung

Johannes Ockeghem / Harrison Birtwistle – Ut heremita solus (1969)
Henry Purcell / Oliver Knussen – Fantasia upon one note (1995)
Picforth / Johannes Schöllhorn – in nomine (after Picforth) (1998)
John Taverner / Gérard Pesson – In Nomine – instrumentation colorée I (2001)
Emilio Pomàrico – In nomine, Fantasia (quasi) una Passacaglia, notturno e fuggitivo (2001)
Gesualdo da Venosa / Salvatore Sciarrino – Le Voci Sottovetro (1988)
Steve Reich – Double Sextet (2007)

Der Rückgriff aufs Vor-Bild (und damit oft aufs Vorbild) hat eine lange Tradition in der Kunstausübung, auch in der Musik. Seitdem Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts sich des Benedictus‘ (in nomine) aus einer Messe von John Taverner bedienten, um daran ihre eigene Kunstfertigkeit zu erproben und zu beweisen, hat sich ein Brauch entwickelt, der auch heute (wieder) gepflegt wird. Mit diesem Programm zeigen wir die Bandbreite der Ausformungen, die sich darin in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat. Sie führt von der klangfarblichen Ausgestaltung über die Bearbeitung mit den Mitteln des zeitgenössischen Komponierens bis zur annäherungsweisen Verdoppelung des eigenen Textes bei Steve Reich. Er glaubte, für ein Sextett in einer ihm vorgegebenen Besetzung nicht schreiben zu können und sah den Ausweg für diese Auftragskomposition in der Erweiterung des Klangs durch ein zweites, identisch besetztes Ensemble. Für die Realisation dieses aufwühlenden Werkes haben wir das modern art ensemble eingeladen.