Konzerthaus Berlin

ECHOLOT 680 453 PHØNIX16

ECHOLOT

16. Oktober 2016, 17.00 Uhr
Konzerthaus Berlin, Werner-Otto-Saal
Tickets here (Konzerthaus Berlin)


SOLISTENENSEMBLE PHØNIX16
ENSEMBLE UNITEDBERLIN
JONATHAN STOCKHAMMER | Dirigent

Martin DASKE, Eres HOLZ, Peter KOESZEGHY, Maximillian MARCOLL,
Naomi PINNOCK, Olga RAYEVA, Aziza SADIKOVA, Ying WANG

Berlin, eine „Kreativstadt“ auch für zeitgenössische Musik? Acht Komponisten sind eingeladen, ihre Werke zu präsentieren und die Frage aus ihrer Warte zu beantworten.

Review: Grisey im Konzerthaus 900 498 PHØNIX16

Review: Grisey im Konzerthaus

Zweimal hören im Konzerthaus mit Christian Jost
Gerard Grisey’s Les Chants de l’amour

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1005381.keine-liebe-wie-man-sie-aus-der-illustrierten-kennt.html (This link is behind a paywall)

“Ein Wunder, dieses Werk des großen Franzosen, und genauso wundervoll aufgeführt von den Vokalsolisten »PHØNIX16« unter Timo Kreuser.”

– Stefan Amzoll, Neues Deutschland, 16.03.2016

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“The interpretation by the soloists’ ensemble PHØNIX16 was excellent. […] This work, which is extremely demanding on the technical level, proves the high quality of this ensemble, focused on works little performed of our sonorous world. The fact that they offer us the opportunity to listen to the still-undiscovered Grisey is a real gift.”

– Marina Hervás Munoz, Culturalresuena, 18.03.2016
Übersetzung: Rosabel Huguet

GRISEY im KONZERTHAUS 1024 483 PHØNIX16

GRISEY im KONZERTHAUS

K O N Z E R T H A U S   B E R L I N

Mo., 14.03.2016, 20h, Konzerthaus Berlin, Berlin-Mitte

Gérard Grisey [FR] (*1946-1998) – Les Chants de l’Amour

Moderation: Christian Jost

„Obwohl der Neoromantizismus in Mode sein mag, habe ich doch alles Erklärende, alles subjektiv-anzügliche Anekdotische vermieden, ganz zu schweigen von den formalen Konzepten solcher Stücke”, sagt Gérard Grisey über seine „Les Chants de l’Amour” und kappt damit gleich jegliche gedankliche Verbindung zum traditionellen Liebeslied. Zwölf Stimmen treffen auf Tonband – da bleibt keine subjektive innere Regung eines Liebenden mehr übrig, sondern es geht um die Struktur des Phänomens „Liebe” an sich. Wie Grisey das genau bewerkstelligt, untersucht Moderator und Komponist Christian Jost gemeinsam mit dem Solistenensemble PHØNIX16 ganz genau.
Spieglein, Spieglein an der Wand… 1024 640 PHØNIX16

Spieglein, Spieglein an der Wand…

ensemble unitedberlin
ENSEMBLE IN RESIDENCE IM KONZERTHAUS BERLIN

Sirje Aleksandra Viise (Solistenensemble PHØNIX16)
modern art ensemble
ensemble unitedberlin
Renato Rivolta, Leitung

12. Mai 2014, 20.00 Uhr – Konzerthaus Berlin
Spieglein, Spieglein an der Wand, … ?
Von Verwandlung und Doppelung

Johannes Ockeghem / Harrison Birtwistle – Ut heremita solus (1969)
Henry Purcell / Oliver Knussen – Fantasia upon one note (1995)
Picforth / Johannes Schöllhorn – in nomine (after Picforth) (1998)
John Taverner / Gérard Pesson – In Nomine – instrumentation colorée I (2001)
Emilio Pomàrico – In nomine, Fantasia (quasi) una Passacaglia, notturno e fuggitivo (2001)
Gesualdo da Venosa / Salvatore Sciarrino – Le Voci Sottovetro (1988)
Steve Reich – Double Sextet (2007)

Der Rückgriff aufs Vor-Bild (und damit oft aufs Vorbild) hat eine lange Tradition in der Kunstausübung, auch in der Musik. Seitdem Komponisten des 16. und 17. Jahrhunderts sich des Benedictus‘ (in nomine) aus einer Messe von John Taverner bedienten, um daran ihre eigene Kunstfertigkeit zu erproben und zu beweisen, hat sich ein Brauch entwickelt, der auch heute (wieder) gepflegt wird. Mit diesem Programm zeigen wir die Bandbreite der Ausformungen, die sich darin in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat. Sie führt von der klangfarblichen Ausgestaltung über die Bearbeitung mit den Mitteln des zeitgenössischen Komponierens bis zur annäherungsweisen Verdoppelung des eigenen Textes bei Steve Reich. Er glaubte, für ein Sextett in einer ihm vorgegebenen Besetzung nicht schreiben zu können und sah den Ausweg für diese Auftragskomposition in der Erweiterung des Klangs durch ein zweites, identisch besetztes Ensemble. Für die Realisation dieses aufwühlenden Werkes haben wir das modern art ensemble eingeladen.