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2017

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CONCERT: Poppen Kannste Woanders!

30. December 2017 @ 20:00
Columbia Theater
Columbiadamm 9 – 11
10965 Berlin-Kreuzberg

Werke für Stimmen, Instrumenten, Spieler, Elektronik.

Paul Frick UA | Juliana Hodkinson UA | Mathias Monrad Møller UA | John Zorn | Alexander Schubert

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CONCERT: SHOPPEN KANNSTE MORGEN!

5. December 2017 @ 20:00
Heimathafen Neukölln
Karl-Marx-Straße 141
Berlin-Neukölln

Werke für 1 bis 16 Stimmen mit | ohne Elektronik.

François Bayle | Robert Wyatt | Kevin Ayers | Michaël Lévinas | Philippe Carson | Maurice Kagel | Charles Dodge | Johannes Kreidler U.A.

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CONCERT: Erschrecken Kannste Selber

ERSCHRECKEN KANNSTE SELBER !
Di, 31. Oktober 20.00 Heimathafen Neukölln | Karl-Marx-Straße 141 Berlin-Neukölln

KWARTLUDIUM / DAGNA SADKOWKSA Violin / MICHAL GÓRCZYŃSKI Klarinetten / PAWEL NOWICKI Percussion / PIOTR NOWICKI Klavier / SOLISTENENSEMBLE PHØNIX16 / TIMO KREUSER künstlerische Leitung  / DARIUSZ PRZBYLSKI Hammond Organ / KOMPOSTER Visuals /

PROGRAM:

Dariusz Przybylski (UA) // Karlheinz Stockhausen // Claude Vivier // Eugeniusz Rudnik

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Concert: DOCUMENTA / Athens / Jakob Ullmann

19/6 documenta 14 στο Μέγαρο – Jakob Ullmann: Όρος μετέωρος. Δραματικό απόσπασμα με τον Ευριπίδη και τον Αισχύλο. Mια μίνι-όπερα για τον εορτασμό των 100ών γενεθλίων του σιδηροδρομικού σταθμού Gare du Nord στα γερμανοελβετικά σύνορα. Ο Ullmann διευρύνει την έννοια των συνόρων αντλώντας έμπνευση από τον Ευριπίδη και τον Αισχύλο μια εμπειρία άμεσα αντιληπτή κατά την εμπειρία της συναυλίας. Mια Συμπαραγωγή της documenta 14 , της Κρατικής Ορχήστρας Αθηνών και του Μεγάρου Μουσικής Αθηνών.

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Concert: ARBEITEN KANNSTE MORGEN!

ARBEITEN KANNSTE MORGEN!
Do, 1. Juni 20.00 Wabe | Danzigerstr. 101, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

POING / ROLF-ERIK NYSTRØM Saxophones / FRODE HALTLI Akkordeon / HÅKON THELIN Kontrabass / SOLISTENENSEMBLE PHØNIX16 / TIMO KREUSER künstlerische Leitung und Innenklavier / MAJA S. K. RATKJE Performer / GUILLAUME CAILLEAU Video / DANIEL PLEWE Klangregie

PROGRAM:

Arseny Avraamov »Symphony Of Factory Sirens« / Timo Kreuser »Hymnen« , »Ein Regime, UA« / Maja S. K. Ratkje »Putin’s case« / »Working Class Songs«

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Review of PHØNIX16 at MaerzMusik

From Night Out Berlin:

Das Maximale an der Minimalmusik – MaerzMusik 2017 mit Julius Eastman, Catherine Christer Hennix Uriel Barthélémi

 

Auf dem Pre-Opening führte das Ensemble für contemporary and experimental vocal music PHØNIX16 die Uraufführung von ALLGEGENWART aus OMNIPRESENCE document1 von […] Jace Clayton aus New York auf. An der Wand ein großformatiges Foto von Julius Eastman und Petr Kotik während einer Aufführung mit dem S. E. M. Ensemble in der Albright-Knox Gallery in Buffalo Mitte der siebziger Jahre. Clayton führte das A-capella-Stück mit einer kleinen Rede über Musik im öffentlichen Raum in New York ein. Sein als Choral komponiertes Stück reagiert auf die sozialen Verhältnisse, die Armut und die Konflikte in New Yorker Vierteln. Damit knüpft er konzeptuell deutlich an Julius Eastman an, insofern es nicht um die Darstellung von Armut und Gewalt im öffentlichen Raum, sondern um die Einflussnahme auf die Lebensverhältnisse geht.  ALLGEGENWART, brillant von PHØNIX16 aufgeführt, nutzt Mittel des Kirchengesangs und der Fragmentierung liturgischer Texte, um eine positive Wirkung auf den schwierigen, öffentlichen Raum auszuüben.

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Review of PHØNIX16 at Ultraschall in nmz

Click here to read the entire article about Ultraschall in nmz, by Isabel Herzfeld. The article is in the March 2017 (66. Jahrgang) print edition of the Neue Musik Zeitung.

Stimme der Musik

Politisch gab sich auch der Abend des jungen Vokalensembles Phønix16: „Balkanroute“ war ein Programm mit Musik aus der Türkei, Griechenland, Serbien, Kroatien und Slowenien überschrieben, nicht als „klingender Kommentar zu den politischen Ereignissen“ der letzten zwei Jahre, wie Ensembleleiter Timo Kreuser meinte, sondern eher als Beispiel verlorener Möglichkeiten, die es vor diesen Verwerfungen gab, in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Elektronische Werke von Ílhan Mimaroglu, Radan Radovanovic und Ivo Malec aus Studios in Belgrad, Warschau und Budapest – wobei der letzte Schliff auch mal vom IRCAM Paris kommen konnte – verblüffen durch Klangfantasie und vitale Erfindung in oft rauherem technischen Gewand, reizvoll gegenüber viel glatteren heutigen Produktionen. Vokalkompositionen von Iannis Xenakis, Ivo Malec und Branimir Sakac wirken in der Kraft von zwölf Stimmen fast körperlich bedrängend – Xenakis setzt sich explizit mit Folter und Diktatur auseinander – und klingen zugleich nach osteuropäischem Marktplatz, nach lebenslus­tigem Kräftemessen und Widerstandsgeist. Immer wieder treten individuelle Stimmfarben aus dem Kollektiv hervor. Sie münden in Vinko Globokars „Airs de voyage vers l’interieur“ von 1978, die sich mit Klarinette und Posaune in stärkerer Geräuschhaftigkeit vereinen und einen veritablen Rundtanz heraufbeschwören – im Publikum, nicht auf der Bühne. „Inwendige Reiselieder“ kann man wahrhaftig wieder gebrauchen, gegen die innere Angst. Ein „stimmiges“ Programm, das unbegreiflicherweise Mut machte.

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Review of PHØNIX16 at Ultraschall on SVR2 Radio

Bernd Künzig of SVR2 did a report (German only) about Ultraschall which you can hear online by clicking here. 

at: 7’9”
Das Highlight des Festivals war jedoch das Konzert mit dem Solistenensemble PHONIX16.
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D.O.A.# 3: Austerity Measures

Datum: 26. März 2017 | 20 Uhr

Ort: Katholische Akademie Berlin
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin | Kirche St. Thomas von Aquin


AUSTERITY MEASURES ist das dritte Konzert der Reihe DEAD ON ARRIVAL.

Das SOLISTENENSEMBLE PHØNIX16 untersucht hier «sudden death» – Werke, (einmal ur- und nie wiederaufgeführt!), «death penalty» – Werke, (zu schwer! zu schräg! zu speziell! a/k/a. „totes“ Repertoire) oder «walking dead» – Werke toter Komponisten, nach Spuren für seine aktuelle Praxis. Für AUSTERITY MEASURES exhumiert PHØNIX16 zwei verstorbene Komponisten (Xenakis, Scelsi) und zwei verstorbene Werke (Halffter, Malec), die exemplarisch für den experimentalen und politischen Klang, des armen, aber angeblich so verschwenderischen, Südeuropa stehen. AUSTERITY MEASURES ist musikalisch Sparmaßnahme, ist Minimalismus und Mikro.

 

 

 

Iannis Xenakis
NUITS (1968) 10′
für 12 Stimmen

Ivo Malec
DODECAMERON (1970) 18′
für 12 Stimmen

Giacinto Scelsi
SAUH I – IV (1973) 25’
für 4 Frauen Stimmen

Cristóbal Halffter
JARCHAS DE DOLOR DE AUSENCIA (1979)
für 12 Stimmen

932 960 PHØNIX16

Turgut Erçetin: Composer-In-Residence 2017-19

Photo: © C. Erok

PHØNIX16 is pleased to announce that our Composer-In-Residence for 2017-2019 is Turkish composer Turgut Erçetin. 

Geboren 1983 in Istanbul, studierte Turgut Erçetin das Fach Komposition in Stanford bei Brian Ferneyhough. Seine aktuellen Werke setzen sich mit Aspekten von Klang auseinander – nicht im Sinne von Klangfarbe, sondern im Sinne ihrer Funktionalität, die durch verschiedene Komplexitätsgrade infolge komponierter Akustik erfahrbar wird. Ein großer Teil seiner Forschungen und Arbeiten steht daher in engen Zusammenhängen mit Psychoakustik und computergestützten kompositorischen Prozessen. Erçetins Solo- und Kammermusikwerke sowie seine elektroakustischen Arbeiten sind in den USA und Europa aufgeführt worden, bei Festivals wie MaerzMusik in Berlin, Gaudeamus in Amsterdam, Manifeste in Paris. Erçetin arbeitete mit renommierten Streichquartetten (JACK, Arditti, Sonar), Ensembles (Adapter, ELISION) und Solisten (Seth Josel, Severine Ballon). Erçetin wohnt zurzeit in Berlin.

You can read a little about Turgut on our website at  http://phoenix16.de/composer-in-residence, where we have also posted a few links to his recent works. 

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