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Iannis Xenakis

1024 483 PHØNIX16

D.O.A.# 3: Austerity Measures

Datum: 26. März 2017 | 20 Uhr

Ort: Katholische Akademie Berlin
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin | Kirche St. Thomas von Aquin


AUSTERITY MEASURES ist das dritte Konzert der Reihe DEAD ON ARRIVAL.

Das SOLISTENENSEMBLE PHØNIX16 untersucht hier «sudden death» – Werke, (einmal ur- und nie wiederaufgeführt!), «death penalty» – Werke, (zu schwer! zu schräg! zu speziell! a/k/a. „totes“ Repertoire) oder «walking dead» – Werke toter Komponisten, nach Spuren für seine aktuelle Praxis. Für AUSTERITY MEASURES exhumiert PHØNIX16 zwei verstorbene Komponisten (Xenakis, Scelsi) und zwei verstorbene Werke (Halffter, Malec), die exemplarisch für den experimentalen und politischen Klang, des armen, aber angeblich so verschwenderischen, Südeuropa stehen. AUSTERITY MEASURES ist musikalisch Sparmaßnahme, ist Minimalismus und Mikro.

 

 

 

Iannis Xenakis
NUITS (1968) 10′
für 12 Stimmen

Ivo Malec
DODECAMERON (1970) 18′
für 12 Stimmen

Giacinto Scelsi
SAUH I – IV (1973) 25’
für 4 Frauen Stimmen

Cristóbal Halffter
JARCHAS DE DOLOR DE AUSENCIA (1979)
für 12 Stimmen

851 315 PHØNIX16

Ultraschall: Balkan Route

Freitag, 20.01.2017 19:30 Uhr
Ultraschall Berlin
Heimathafen Neukölln, Berlin
Tickets/Info hier clicken

Im Radio
Deutschlandradio Kultur
Konzert (live)
Freitag, 20.01.2017 19:30 Uhr
Kulturradio vom rbb
Musik der Gegenwart
Mittwoch, 12.04.2017 21:04 Uhr

Der Balkan verbindet Orient und Okzident, auf ihm liegt die Wiege der europäischen Demokratie. Zugleich ist er seit Jahrhunderten auch Schauplatz für Kriege und Diktaturen – und in jüngster Zeit für ein die Welt erschütterndes Flüchtlingsdrama.

Die Balkanroute des Berliner Vokalensembles PHØNIX16 beginnt in der Türkei und führt über Griechenland, Serbien und Kroatien nach Slowenien. Sie erzählt von Tod, Leid, Vertreibung und Unterdrückung, von Heimatlosigkeit, sie erzählt aber auch vom Widerstand gegen Terror und letztlich sogar von trotziger Lebenslust und der utopischen Hoffnung auf Gemeinsamkeit und Glück.

Vokalwerke von Iannis Xenakis, Ivo Malec, Branimir Sakač und Vinko Globokar werden konfrontiert mit elektronischer Musik der 1970er-Jahre aus Balkan-Ländern. Und so wird dieses Konzert auch zu einer musikalischen Expedition auf ein hierzulande unbekanntes musikalisches Terrain und in eine Epoche, die, obwohl sie noch gar nicht so lange zurückliegt, doch weitgehend unbekannt ist. Zu hören sind Werke, die wie Vor-Echos der jüngsten Erschütterungen wirken.

Programm

İlhan Mimaroğlu
Agony (1965) 9´
für Tonband

Iannis Xenakis
Nuits (1967) 10′
für zwölf Stimmen

Vladan Radovanovic
Voice from the Loudspeaker (1975) 5´
für einen Lautsprecher

Branimir Sakač
Umbrana (1973)
für zwölf Stimmen

Ivo Malec
Triola 1: Turpituda (1977) 10´
für fixed Media

Ivo Malec
Dodecameron (1970) 18´
für zwölf Stimmen

Ivo Malec
Triola 3: Nuda (1977) 12´
für fixed Media

Vinko Globokar
Airs de voyage vers l’intérieur (1978) 17´
für acht Stimmen, Klarinette, Posaune und Elektronik

1024 366 PHØNIX16

FINISHED=UNFINISHED

Sa., 19.03.2016, 18h, Katholische Akademie, Hannoversche Str. 5, Berlin-Mitte
Brian Ferneyhough [UK] (*1943) – Missa Brevis für 12 solistische Stimmen
Johannes Ockegem [BE] (*1410-1497) – Missa Pro Defunctis
Dieter Schnebel [DE] (*1930) – Für Stimmen (…Missa Est) DT 31,6
Iannis Xenakis [GR/FR] (*1922-2001) – Nuits