Concerts

1024 735 PHØNIX16

CONCERT: Erschrecken Kannste Selber

ERSCHRECKEN KANNSTE SELBER !
Di, 31. Oktober 20.00 Heimathafen Neukölln | Karl-Marx-Straße 141 Berlin-Neukölln

KWARTLUDIUM / DAGNA SADKOWKSA Violin / MICHAL GÓRCZYŃSKI Klarinetten / PAWEL NOWICKI Percussion / PIOTR NOWICKI Klavier / SOLISTENENSEMBLE PHØNIX16 / TIMO KREUSER künstlerische Leitung  / DARIUSZ PRZBYLSKI Hammond Organ / KOMPOSTER Visuals /

PROGRAM:

Dariusz Przybylski (UA) // Karlheinz Stockhausen // Claude Vivier // Eugeniusz Rudnik

1024 640 PHØNIX16

calendar 2018

January 2018

ULTRASCHALL

Mittwoch, 17.01.2018 22:30 Uhr
Kantine am Berghain

von Arturas Bumsteinas
thus time goes by (UA)

Im Radio: Deutschlandfunk Kultur
“thus time goes by”
Freitag, 26.01.2018 00:05 Uhr

February 2018

Transmediale+CTM

PLAGUE by James Ferraro

Feb 2&3,  21:00Uhr
Haus der Kulturen der Welt

March 2018

MAERZMUSIK: Zeitgeist

Haus der Berliner Festspiele
SA 17.03.2018, 19:30

For program click here!

April 2018

Arbeiten Kannste Nich'!

PHØNIX16 featuring KOFELGSCHROA
April 5, 2018 in Weimar

Works by Holliger, Hölsky, Globokar, Katzer, Kagel and Spahlinger (UA)

May 2018

ARBEITEN kannste nich'!

PHØNIX16 featuring KOFELGSCHROA
1. Mai, 2018, 20:00 Uhr
Heimathafen Neukölln

Works by Holliger, Hölsky, Globokar, Katzer, Kagel and Spahlinger (UA)

August 2018

MIKROMUSIK Festival for experimental music and sound art

18. August, 2018, 20:30 Uhr
TAK – Theater im Aufbauhaus
Prinzenstraße 85 F (Eingang zum Prinzenhof) 10969 Berlin

Works by: Malin Bång, Ashley Fure, Diamanda Galas, Carlos Gutiérrez, John Cage, Julius Eastman, Olga Neuwirth, Liping Ting
“Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich”

HOROS METEOROS von Jakob Ullmann

PHØNIX feat. ensemble mosaik
28. & 29. August, 2018, 20:00 Uhr
Silent Green Kunstquartier
Gerichtstraße 35, 13347 Berlin

September 2018

ARBEITEN: PHØNIX16 feat POING, Maja S.K. Ratkje, Timo Kreuser

05.09.18 @20h, Dokkhuset in Trondheim, Norway
PHØNIX16 feat. POING, Maja S.K. Ratkje, and Timo Kreuser

October 2018

ERSCHRECKEN KANNSTE MORGEN!

31.10.18 @20h Heimathafen Berlin.
PHØNIX16 feat. NoiserKroiser, works by Louis & Bebe Barron, Hans Zender, Brian Ferneyhough, Jonathan Harvey, James Dillon, Juliana Hodkinson.

November 2018

I saw the world collapse and it was only a word

PHØNIX16 singing a premiere by Hassan Khan
Free admission

Music for Hotel Bars

PHØNIX16 singing music by Neo Hülcker

Des Menschen Unterhaltsprozess gegen Gott

Des Menschen Unterhaltsprozess gegen Gott (The people’s maintenance payments case against God)
A ‘Funkoratorium’ by B.A. Zimmermann based on Calderón

December 2018

SHOPPEN KANNSTE SELBER!

Zeitgenössische Musik und Einkaufen
02.12.2018 @20h Heimathafen Neukölln Berlin

PHØNIX16 feat. LUX:NM und Polish ALLSTARS
mit EINE BEWEGUNG (UA) von Timo Kreuser

828 315 PHØNIX16

Concert: DOCUMENTA / Athens / Jakob Ullmann

19/6 documenta 14 στο Μέγαρο – Jakob Ullmann: Όρος μετέωρος. Δραματικό απόσπασμα με τον Ευριπίδη και τον Αισχύλο. Mια μίνι-όπερα για τον εορτασμό των 100ών γενεθλίων του σιδηροδρομικού σταθμού Gare du Nord στα γερμανοελβετικά σύνορα. Ο Ullmann διευρύνει την έννοια των συνόρων αντλώντας έμπνευση από τον Ευριπίδη και τον Αισχύλο μια εμπειρία άμεσα αντιληπτή κατά την εμπειρία της συναυλίας. Mια Συμπαραγωγή της documenta 14 , της Κρατικής Ορχήστρας Αθηνών και του Μεγάρου Μουσικής Αθηνών.

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Review: Arbeiten with Poing & Maja Ratkje: “Cross Under”

“ARBEITEN KANNSTE MORGEN!”
01.06.2017, Wabe, Berlin

„Cross under – Solistenensemble PHØNIX16 feat. Maja S. K. Ratkje, POING in der Wabe Berlin (Auszug)

Das Solistenensemble PHØNIX16 startete sein vierteiliges Programm am 1. Juni unter dem Titel „Arbeiten kannste morgen!“ und steckte dabei ein Konzertereignis ab, das vom russischen Futurismus bis zum theatralen, videovisuellen Konzertstück von Timo Kreuser („Ein Regime“ UA) reichte. Das Publikum ist gemischt. Es gelingt! […] 

Kein Anlass zur Beruhigung. Das Konzert aus der Dramaturgie des Solistenensembles PHØNIX16 gibt gute Gründe vor, warum solche Konzerte sein müssen. Sie erzeugen Zusammenhänge, die Stücke bespiegeln sich gegenseitig. Man kann von verschiedenen Seiten zugreifen auf das, was da passiert. Es werden die Teile unter der Hand zusammengebunden – und da wird es immer so sein, dass dem einen dies und dem anderen das gefällt und den einen alles und den anderen nichts fehlt.

[…] Kurz: Beim Solistenensemble PHØNIX16 kannste ins Konzert gehen (!) und dich überraschen lassen.“

– Martin Hufner, Neue Musikzeitung, 02.06.2017                 

https://www.nmz.de/online/cross-under-solistenensemble-phonix16-feat-maja-s-k-ratkje-poing-in-der-wabe-berlin

1024 483 PHØNIX16

Concert: ARBEITEN KANNSTE MORGEN!

ARBEITEN KANNSTE MORGEN!
Do, 1. Juni 20.00 Wabe | Danzigerstr. 101, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

POING / ROLF-ERIK NYSTRØM Saxophones / FRODE HALTLI Akkordeon / HÅKON THELIN Kontrabass / SOLISTENENSEMBLE PHØNIX16 / TIMO KREUSER künstlerische Leitung und Innenklavier / MAJA S. K. RATKJE Performer / GUILLAUME CAILLEAU Video / DANIEL PLEWE Klangregie

PROGRAM:

Arseny Avraamov »Symphony Of Factory Sirens« / Timo Kreuser »Hymnen« , »Ein Regime, UA« / Maja S. K. Ratkje »Putin’s case« / »Working Class Songs«

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Review of PHØNIX16 at MaerzMusik

From Night Out Berlin:

Das Maximale an der Minimalmusik – MaerzMusik 2017 mit Julius Eastman, Catherine Christer Hennix Uriel Barthélémi

 

Auf dem Pre-Opening führte das Ensemble für contemporary and experimental vocal music PHØNIX16 die Uraufführung von ALLGEGENWART aus OMNIPRESENCE document1 von […] Jace Clayton aus New York auf. An der Wand ein großformatiges Foto von Julius Eastman und Petr Kotik während einer Aufführung mit dem S. E. M. Ensemble in der Albright-Knox Gallery in Buffalo Mitte der siebziger Jahre. Clayton führte das A-capella-Stück mit einer kleinen Rede über Musik im öffentlichen Raum in New York ein. Sein als Choral komponiertes Stück reagiert auf die sozialen Verhältnisse, die Armut und die Konflikte in New Yorker Vierteln. Damit knüpft er konzeptuell deutlich an Julius Eastman an, insofern es nicht um die Darstellung von Armut und Gewalt im öffentlichen Raum, sondern um die Einflussnahme auf die Lebensverhältnisse geht.  ALLGEGENWART, brillant von PHØNIX16 aufgeführt, nutzt Mittel des Kirchengesangs und der Fragmentierung liturgischer Texte, um eine positive Wirkung auf den schwierigen, öffentlichen Raum auszuüben.

1024 340 PHØNIX16

Review of PHØNIX16 at Ultraschall in nmz

Click here to read the entire article about Ultraschall in nmz, by Isabel Herzfeld. The article is in the March 2017 (66. Jahrgang) print edition of the Neue Musik Zeitung.

Stimme der Musik

Politisch gab sich auch der Abend des jungen Vokalensembles Phønix16: „Balkanroute“ war ein Programm mit Musik aus der Türkei, Griechenland, Serbien, Kroatien und Slowenien überschrieben, nicht als „klingender Kommentar zu den politischen Ereignissen“ der letzten zwei Jahre, wie Ensembleleiter Timo Kreuser meinte, sondern eher als Beispiel verlorener Möglichkeiten, die es vor diesen Verwerfungen gab, in den sechziger und siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Elektronische Werke von Ílhan Mimaroglu, Radan Radovanovic und Ivo Malec aus Studios in Belgrad, Warschau und Budapest – wobei der letzte Schliff auch mal vom IRCAM Paris kommen konnte – verblüffen durch Klangfantasie und vitale Erfindung in oft rauherem technischen Gewand, reizvoll gegenüber viel glatteren heutigen Produktionen. Vokalkompositionen von Iannis Xenakis, Ivo Malec und Branimir Sakac wirken in der Kraft von zwölf Stimmen fast körperlich bedrängend – Xenakis setzt sich explizit mit Folter und Diktatur auseinander – und klingen zugleich nach osteuropäischem Marktplatz, nach lebenslus­tigem Kräftemessen und Widerstandsgeist. Immer wieder treten individuelle Stimmfarben aus dem Kollektiv hervor. Sie münden in Vinko Globokars „Airs de voyage vers l’interieur“ von 1978, die sich mit Klarinette und Posaune in stärkerer Geräuschhaftigkeit vereinen und einen veritablen Rundtanz heraufbeschwören – im Publikum, nicht auf der Bühne. „Inwendige Reiselieder“ kann man wahrhaftig wieder gebrauchen, gegen die innere Angst. Ein „stimmiges“ Programm, das unbegreiflicherweise Mut machte.

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Review of PHØNIX16 at Ultraschall on SVR2 Radio

Bernd Künzig of SVR2 did a report (German only) about Ultraschall which you can hear online by clicking here. 

at: 7’9”
Das Highlight des Festivals war jedoch das Konzert mit dem Solistenensemble PHONIX16.
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D.O.A.# 3: Austerity Measures

Datum: 26. März 2017 | 20 Uhr

Ort: Katholische Akademie Berlin
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin | Kirche St. Thomas von Aquin


AUSTERITY MEASURES ist das dritte Konzert der Reihe DEAD ON ARRIVAL.

Das SOLISTENENSEMBLE PHØNIX16 untersucht hier «sudden death» – Werke, (einmal ur- und nie wiederaufgeführt!), «death penalty» – Werke, (zu schwer! zu schräg! zu speziell! a/k/a. „totes“ Repertoire) oder «walking dead» – Werke toter Komponisten, nach Spuren für seine aktuelle Praxis. Für AUSTERITY MEASURES exhumiert PHØNIX16 zwei verstorbene Komponisten (Xenakis, Scelsi) und zwei verstorbene Werke (Halffter, Malec), die exemplarisch für den experimentalen und politischen Klang, des armen, aber angeblich so verschwenderischen, Südeuropa stehen. AUSTERITY MEASURES ist musikalisch Sparmaßnahme, ist Minimalismus und Mikro.

 

 

 

Iannis Xenakis
NUITS (1968) 10′
für 12 Stimmen

Ivo Malec
DODECAMERON (1970) 18′
für 12 Stimmen

Giacinto Scelsi
SAUH I – IV (1973) 25’
für 4 Frauen Stimmen

Cristóbal Halffter
JARCHAS DE DOLOR DE AUSENCIA (1979)
für 12 Stimmen

900 498 PHØNIX16

Review of Ultraschall in neues deutschland: Novum und Lichtblick

Das »Ultraschall«-Festival für Neue Musik stellte die Stimme in den Fokus

von Stefan Amzoll

 

This article is behind a paywall. Following are brief excerpts from the review:

Phantastisch »Dodekameron« für zwölf Stimmen von 1970 [von Ivo Malec], ein Stück mit ungeheurer Ausdrucksdichte, Girlanden aus Silben, Vokalen, Atmern, Schreigebärden fliegen aus den Mündern, auch Schönheiten, für die Solopartien stehen. Ein Stück, als wäre es heute geschrieben und PHØNIX16 unter dem hervorragenden Dirigenten Timo Kreuser auf den Leib komponiert worden.

Sein [Vinko Globokar] Stück ist derart vital, sinnlich, improvisatorisch, freudvoll, ausgelassen, dass es allen Spielern und Sängern geradezu in die Körper fuhr. Hohe Spiel- und Singfreude. Die beiden ebenso wie die zwei Instrumentalisten im Raum verteilten Vokalquartette verlassen am Schluss ihre Positionen, treten in die Mitte des Saals und vollführen stimm- und bildkräftig slowenischen Reigentanz. Das geht lange, so lange, bis sie schließlich ihre Köpfe zusammenstecken, als bildeten diese ein Bündel der Verbrüderung. 1977 komponiert. Der Saal staunte. Welche hoffnungsvolle Szenerie. Ein erregendes Konzert.